Hygiene in der Erkältungszeit: Warum professionelle Büroreinigung Krankheitstage reduziert

Jedes Jahr das gleiche Bild: Sobald die Temperaturen sinken, steigt die Zahl der Krankmeldungen. Erkältungen, Grippe und andere Infektionskrankheiten breiten sich in Büros aus wie ein Lauffeuer. Was viele Unternehmen unterschätzen: Die Sauberkeit des Arbeitsplatzes spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie schnell sich Krankheitserreger verbreiten. In diesem Beitrag zeigen wir, wie professionelle Unterhaltsreinigung in München dazu beitragen kann, Ihre Mitarbeiter gesund zu halten – und warum sich die Investition in Hygiene auch wirtschaftlich lohnt.

Der Zusammenhang zwischen Hygiene und Gesundheit

Das Büro ist ein sozialer Ort. Menschen arbeiten auf engem Raum zusammen, teilen sich Küchen, Besprechungsräume und Sanitäranlagen. Was die Zusammenarbeit fördert, begünstigt leider auch die Übertragung von Krankheitserregern.

Wie sich Krankheitserreger im Büro verbreiten

Erkältungs- und Grippeviren verbreiten sich hauptsächlich auf zwei Wegen:

Tröpfcheninfektion: Beim Husten, Niesen oder Sprechen werden winzige Tröpfchen in die Luft abgegeben. Diese können von anderen Personen eingeatmet werden oder sich auf Oberflächen absetzen.

Schmierinfektion: Viren können auf Oberflächen mehrere Stunden bis Tage überleben. Berührt jemand eine kontaminierte Oberfläche und fasst sich anschließend ins Gesicht, kann eine Infektion erfolgen.

Die Überlebensdauer von Viren auf Oberflächen

Die Überlebensfähigkeit von Krankheitserregern auf Oberflächen ist erstaunlich:

Rhinoviren (Erkältung): Bis zu 3 Stunden

Influenzaviren (Grippe): Bis zu 48 Stunden

Noroviren (Magen-Darm): Bis zu 2 Wochen

Coronaviren: Bis zu 72 Stunden

Bakterien (z.B. Staphylokokken): Wochen bis Monate

Diese Zahlen verdeutlichen: Regelmäßige Reinigung ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern ein aktiver Beitrag zur Gesundheitsprävention.

Wussten Sie?

Ein durchschnittlicher Büro-Schreibtisch beherbergt bis zu 400-mal mehr Bakterien als ein Toilettensitz. Die Tastatur, die Maus und das Telefon gehören zu den am stärksten belasteten Oberflächen im Büro.

Die größten Keimherde im Büro

Nicht alle Bereiche im Büro sind gleich stark mit Keimen belastet. Einige Stellen werden von vielen Menschen berührt, aber selten gereinigt – ideale Bedingungen für Krankheitserreger.

Die Top 10 der Keimherde

  1. Türklinken und Türgriffe
  2. Aufzugsknöpfe
  3. Tastaturen und Mäuse
  4. Telefone
  5. Kopierer und Drucker
  1. Kühlschrankgriffe
  2. Kaffeemaschine und Wasserkocher
  3. Lichtschalter
  4. Armlehnen von Bürostühlen
  5. Handläufe im Treppenhaus

Bei der regulären Büroreinigung liegt der Fokus häufig auf sichtbaren Flächen: Böden, Schreibtischoberflächen, Sanitäranlagen. Die kleinen Kontaktflächen – Türklinken, Schalter, Bedienelemente – werden leicht vergessen. Dabei sind gerade sie für die Keimübertragung entscheidend.

Tipp für Unternehmen

Erstellen Sie eine Liste aller häufig berührten Oberflächen in Ihrem Büro und besprechen Sie mit Ihrem Reinigungsdienstleister, dass diese Stellen besonders in der Erkältungszeit regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

Regelmäßige Reinigung vs. punktuelle Desinfektion

Bei der Bekämpfung von Keimen im Büro gibt es zwei Ansätze: die regelmäßige Unterhaltsreinigung und die gezielte Desinfektion. Beide haben ihre Berechtigung – aber was ist wann sinnvoll?

Unterhaltsreinigung: Die Basis

Die regelmäßige Unterhaltsreinigung sorgt für ein sauberes Grundniveau. Sie umfasst:

  • Staubwischen und Staubsaugen
  • Bodenreinigung
  • Reinigung der Sanitäranlagen
  • Entleerung der Papierkörbe
  • Reinigung von Oberflächen

Desinfektion: Die Verstärkung

Desinfektion geht einen Schritt weiter. Dabei werden spezielle Mittel eingesetzt, die Krankheitserreger abtöten. Desinfektion ist sinnvoll:

  • In der Erkältungs- und Grippesaison
  • Bei erhöhtem Krankenstand im Büro
  • Nach bekannten Infektionsfällen
  • In besonders sensiblen Bereichen (Küche, Sanitär)

Die richtige Balance: Ein abgestuftes Konzept

Stufe 1 – Ganzjährig:
Regelmäßige Unterhaltsreinigung mit Reinigung aller Kontaktflächen

Stufe 2 – Erkältungssaison (Oktober bis März):
Verstärkte Reinigung von Kontaktflächen, bei Bedarf desinfizierende Reiniger

Stufe 3 – Bei akuten Krankheitswellen:
Zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen, erhöhte Reinigungsfrequenz

Unser Ansatz

Bei Bavaria Cleaning setzen wir auf situationsangepasste Hygiene. In der normalen Unterhaltsreinigung verwenden wir effektive Reiniger. Bei Bedarf können wir auf desinfizierende Mittel umsteigen – immer in Absprache mit dem Kunden und mit Augenmaß.

Was professionelle Reinigung leisten kann

Die Frage, ob professionelle Reinigung wirklich einen Unterschied macht, lässt sich klar beantworten: Ja – wenn sie richtig durchgeführt wird.

Vorteile professioneller Büroreinigung für die Hygiene

Systematisches Vorgehen:
Professionelle Reinigungskräfte arbeiten nach einem System. Dazu gehört auch, dass alle relevanten Kontaktflächen berücksichtigt werden – nicht nur die offensichtlichen.

Die richtigen Mittel:
Professionelle Reinigungsunternehmen verwenden Reinigungsmittel, die für den jeweiligen Zweck geeignet sind. Ein Allzweckreiniger aus dem Supermarkt hat nicht die gleiche Wirkung wie professionelle Reinigungschemie.

Farbsystem gegen Kreuzkontamination:
Seriöse Reinigungsunternehmen arbeiten mit einem Farbsystem für Reinigungstextilien. So wird verhindert, dass Keime von einem Bereich in einen anderen verschleppt werden.

Geschultes Personal:
Professionelle Reinigungskräfte wissen, wie Hygiene funktioniert. Sie kennen die kritischen Stellen und die richtige Anwendung von Reinigungsmitteln.

Regelmäßigkeit:
Ein Reinigungsvertrag stellt sicher, dass die Reinigung regelmäßig und zuverlässig stattfindet – auch wenn im Unternehmen gerade viel los ist.

Die wirtschaftliche Perspektive: ROI der Hygiene

Hygiene kostet Geld – aber Krankheit kostet mehr. Die wirtschaftliche Betrachtung macht deutlich, warum sich Investitionen in Bürosauberkeit lohnen.

Die Kosten von Krankheit

Direkte Kosten:

  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Überstunden für Kollegen
  • Temporäre Aushilfen

Indirekte Kosten:

  • Produktivitätsverlust
  • Projektverzögerungen
  • Präsentismus (kranke MA, die andere anstecken)

Die Zahlen sprechen für sich

Bei einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitern (durchschnittlich 12 Fehltage/Jahr, 25% durch Atemwegserkrankungen):

  • 600 Krankheitstage pro Jahr
  • 150 davon durch Atemwegserkrankungen
  • Kosten: 30.000-60.000 Euro allein für Erkältungen und Grippe

Wenn professionelle Hygienemaßnahmen nur 10% dieser Erkrankungen verhindern: 3.000-6.000 Euro Ersparnis – bei überschaubaren Mehrkosten für die Reinigung.

Wirtschaftlicher Nutzen

Studien zeigen, dass verbesserte Bürosauberkeit den Krankenstand um 20-50% senken kann. Bei den oben genannten Zahlen wäre das eine Ersparnis von 6.000-30.000 Euro pro Jahr – bei überschaubaren Mehrkosten für die Reinigung.

Ergänzende Maßnahmen für ein gesundes Büro

Professionelle Reinigung ist ein wichtiger Baustein – aber nicht der einzige. Für ein rundum gesundes Büro sollten weitere Maßnahmen ergänzt werden.

Verhaltensregeln für Mitarbeiter

  • Händehygiene: Regelmäßiges Händewaschen mit Seife reduziert die Keimübertragung drastisch.
  • Husten- und Niesetikette: In die Armbeuge husten oder niesen, nicht in die Hand.
  • Bei Krankheit zu Hause bleiben: Eine Kultur, in der kranke Mitarbeiter ermutigt werden, zu Hause zu bleiben, schützt das gesamte Team.

Räumliche Maßnahmen und Infrastruktur

  • Lüften: Regelmäßiges Stoßlüften verdünnt die Konzentration von Aerosolen in der Luft.
  • Handdesinfektionsspender: An Eingängen, in der Küche und in Besprechungsräumen.
  • Papiertücher statt Stoffhandtücher: In Waschräumen hygienischer.
  • Ausreichend Seife: Leere Seifenspender verhindern Händewaschen.
  • Mülleimer mit Deckel: Für gebrauchte Taschentücher.

Checkliste: Hygiene im Büro während der Erkältungszeit

Reinigung und Hygiene

  • Reinigungsfrequenz überprüfen und ggf. erhöhen
  • Kontaktflächen in Reinigungsplan aufnehmen
  • Desinfizierende Reiniger für kritische Bereiche
  • Handdesinfektionsspender aufstellen
  • Seifenspender regelmäßig nachfüllen

Kommunikation

  • Mitarbeiter über Hygienemaßnahmen informieren
  • Hinweisschilder zum Händewaschen anbringen
  • Husten- und Niesetikette kommunizieren
  • Ermutigung, bei Krankheit zu Hause zu bleiben

Infrastruktur

  • Regelmäßiges Lüften sicherstellen
  • Klimaanlage warten und Filter prüfen
  • Mülleimer mit Deckel in allen Bereichen
  • Ausreichend Taschentuchboxen bereitstellen

Fazit: Hygiene ist Chefsache

Ein gesundes Büro passiert nicht von allein. Es braucht bewusste Entscheidungen, die richtigen Maßnahmen und professionelle Umsetzung. Die gute Nachricht: Die Investition in Hygiene lohnt sich – für die Gesundheit der Mitarbeiter und für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  1. Krankheitserreger verbreiten sich über Oberflächen – regelmäßige Reinigung ist aktive Prävention.
  2. Kontaktflächen sind entscheidend – Türklinken, Schalter und Bedienelemente brauchen besondere Aufmerksamkeit.
  3. Professionelle Reinigung macht den Unterschied – durch Systematik, geeignete Mittel und geschultes Personal.
  4. Die Investition rechnet sich – weniger Krankheitstage bedeuten mehr Produktivität und geringere Kosten.
  5. Hygiene ist ganzheitlich – Reinigung, Verhaltensregeln und Infrastruktur müssen zusammenspielen.

Machen Sie Hygiene zur Priorität in Ihrem Unternehmen. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken – mit weniger Fehltagen und mehr Einsatz.


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