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Manchmal kennen wir keinen Spaß

von Alexander Rebs jun, 16. September 2013

Grundsätzlich sind wir fröhlich gestimmt und man kann in sehr vielen Dingen mit uns reden. Bei einigen Themen können wir allerdings keine Kompromisse eingehen, um unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und zuletzt unsere Firma zu schützen.

Geht beispielsweise ein Mitarbeiter nach vorheriger Ankündigung ohne Genehmigung in den Urlaub, dann hört der Spaß auf.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich pünktlich zu den Sommerferien.

Eine etwas ältere Mitarbeiterin beantrage relativ kurzfristig ab August einen 7-wöchigen Urlaub. Diesen Urlaub konnten wir leider aus mehreren Gründen nicht mehr genehmigen.

Zum einen, war die Urlaubsplanung bereits abgeschlossen, zum Anderen standen der Dame kein 7 Wochen Urlaub mehr zu. Unserem Hinweis, wir müssten zudem in den Ferien Eltern mit schulpflichtigen Kindern zu den Ferienzeiten bei der Urlaubsplanung bevorzugen entgegnete unsere Mitarbeiterin, Ihr Mann habe die Flugtickets bereits besorgt.

Die Dame drohte uns anschließend, sie werde kündigen, wenn sie keinen Urlaub erhielte, würde uns jedoch nach dem Urlaub wieder zur Verfügung stehen.

Nun ja, das ist zwar nicht die feine englische Art, aber ihr gutes Recht.

Wir machten ihr allerdings klar, sollte sie nun wegen des Urlaubs kündigen und uns in den eh schon stressigen Sommerferien im Stich lassen, werden wir die Dame nicht mehr beschäftigen.

Nun ja, zu diesem Zeitpunkt war alles gesagt, die Dame kündigte und fuhr/flog in den Urlaub.

Nicht schlecht gestaunt haben wir, als sich besagte Dame nach Ende Ihres Urlaubs wieder bei uns meldete und fast schon um Ihre alte Arbeitsstelle bettelte.Unter Bezug auf das vor Wochen geführte Gespräch haben wir das allerdings verneint.

Unsere neue Mitarbeiterin, die diese Stelle übernommen hatten, macht Ihre Arbeit sehr gut, einen Grund, unsere ehemalige Mitarbeiterin hier wieder einzusetzen sahen wir nicht.

Der Gipfel der Dreitigkeit wurde erreicht, als unsere ehemalige Mitarbeiterin ohne Vorankündigung bei ihrer ehemaligen Arbeitsstelle bei uns auftauchte und unsere neue Mitarbeiterin massiv bedrengte und beschimpfte, in der Hoffnung Ihren alten Arbeitsplatz wieder zu erhalten.

An dieser Stelle haben wir eingegriffen.

Noch vor Ort haben wir klar und deutlich geäußert, dass wir sie nie wieder anstellen werden, denn wer ohne Rücksicht auf die Firma in den Urlaub fährt und dafür die Stelle noch kündigt, dem kann eine Artbeit ja nicht wichtig sein.

Unsere ehemalige Mitarbeitern teilte uns mit, sie verstand unsere Ankündigung, wir würden sie nicht mehr einstellen als Spaß.

Bei aller Freundlichkeit, bei solchen ersten Themen machen und verstehen wir keinen Spaß!