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Zahlungswilliger Kunde

von Alexander Rebs jun, 02. Februar 2013

Leider kommt es im geschäfftlichen Alltag immer wieder vor, dass man seine eigene Leistung zwar schon erbracht hat, die Zahlung des Kunden allerdings auf sich warten lässt.

Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet das afu die Zahlung wartende Unternehmen eine Menge Zeit und Geld. Nicht selten kommt es vor, dass gerade kleinere Firmen den Kapitalbedarf für eine längerfritstige Zwischenfinanzierung nicht aufbringen können.

Auch uns als Dienstleister „erwischt“ es immer wieder. In letzter Zeit haben sich Vorfälle gehäuft, bei denen wir die Zahlungstoleranz trotz überschrittenen Zahlungsziel sehr sehr großzügig zum Vorteil des Kunden ausgelegt haben und wir danach auf den offenen Rechnungen sietzen geblieben sind. Die Gründe hierfür sind allerdings recht verschiedener Natur und reichen von einer erschwiegenen Insolvenz eines Kunden bis über ein unbekanntes Verziehen.

Aus diesem Grunde schauen wir natürlich in Zukunft umso genauer hin, ob Rechnungen nach Fälligkeit beglichen werden und ob dies eine Ausnahme war oder ein Dauerzustand ist.

Bei einem unserer mittelgroßen Kunden ist uns die Zahlungsmoral bereits einige Monate nach Vertragsbeginn negativ aufgefallen. Trotz großzügigem Zahlungsziel von 30 Tagen (Normalerweise haben wir hier 14 Tage) sind unsere Rechnungen nicht einmal annähernd pünktlich beglichen worden. Dass sich hier relativ schnell ein 5 stelliger Betrag angesammelt hat, hat uns nicht unbedingt ruhiger schlafen lassen.

Nach Rücksprache mit dem betreffenden Kunden hat uns dieser mitgeteilt, dass die Zahlung außerhalb seines Einflussbereichs liegen würde, da er die Rechnung an die Zentrale weiterleiten würde.

Nachdem wir bereits über 3 Monate für den Kunden tätig waren und noch immer nicht die erste Rechnung beglichen bekommen hatten, haben wir die Einstellung der Arbeiten aus Selbstschutz angedroht.

Uner Ansprechparter kontaktierte uns und bat noch um ein wenig Zeit, um die Angelegenheit mit der Zentrale zu besprechen, er möge uns nicht als Dienstleister verlieren.

Nach einigen Tagen erhielt uns dann eine freudige Nachricht, die offenen Rechnungen seien überwiesen worden und unser Ansprechpartner hätte nun die Befugnis, zukünftige Rechnungen direkt bar bei uns zu begleichen.

Über diese Mitteilung haben und wir uns sehr gefreut, zumal es nicht selbstverständlich ist, dass sich ein Kunde für einen Dienstleister dermaßen einsetzt.